** GELB STINKT NICHT **


* FREIE KLASSE MUC *

on the WAY

* Freie Strasse *

* BASEL* SCHWEIZ *

PERFORMANCE and

EXHIBITION * BASEL


02.2018

 

Folgt auf den Postauto-Skandal nun das Postboot-Desaster? Für die nächsten acht Monate bezieht das Kunstkollektiv aus München ihr neues Hauptquartier auf dem Basler Münsterhügel im Markgräflerhof Basel. Mit der Aktion «Gelb rettet die Welt» auf Einladung der Fondation Rainer Bartels überführten die fünf Künstler vergangenes Wochenende ihr gelbes Faltboot ins Freie Klasse Atelier in der Augustinergasse. Von dort aus soll nun der Rhein mit weiteren Gelbaktionen erkundet werden. Die Künstlergruppe gründete sich Ende der 1980er Jahre mit einer Gelbpflanzung. Die Farbe ist seitdem Programm. Gefragt, warum gerade diese Farbe für sie so wichtig sei, sagen die Künstler nur: «Gelb stinkt nicht». Beim gemeinsamen «Gelb ausgeben» in Basel werden die fünf im städtischen Raum sicher öfters auffallen. Natürlich ist es die erfahrene Herangehensweise zuerst Erwartungen und dann Verwirrungen zu stiften, die die fünf Künstler Wolfgang GrohHermann Hiller,  Ralf Homann, Wilhelm KochGottfried Weber-Jobe nun seit 30 Jahren mit den Erwartungen des Kunstpublikums. Das was heute mit Begriffen wie «postfaktisch» oder «Fake-News» breit diskutiert wird, haben die Fünf bereits in den 1990 Jahren in all ihren künstlerischen Verästelungen analysiert und ausprobiert. Sie zeigten «Junge Kunst aus Moskau», gründeten ein eigenes «Museum der Freien Klasse» genauso wie eine Hilfsorganisation «Hilfe heilt helfen». Sie kämpften gegen Diktaturen und retteten Europa. Letzteres sogar drei Mal: «Rettet Europa» in Wasa/Finnland, im oberpfälzer Etsdorf und in München.